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Die Burg von Sümeg
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Zabel Günter
Wir werde es ein zweites mal tun. Es war absolut Spitze!!! Christa & Günter Zabel 01.09. - 04.09.2008
Zsigmond
Das Hotel entspricht in allen Bereichen der 4* Kategorie. Besonders hervorzuheben ist die Ambiente im Badebereich und das gute Essen.

Die Burg von Sümeg

Die Sümeger Burg ist eine der schönsten, verhältnismäßigen wohlerhalten gebliebenen Festungen des Landes, die auf dem sich von seiner Umgebung erhebenden kahlen Berggipfel erbaut wurde.

 

Räumlich besteht die Burg aus drei größeren Einheiten: Aus der äußeren, der inneren und der Hohenburg. Ihr Aufbau ist in mehrere Epochen zu gliedern. Um 1260 wurde der älteste Teil der Burg errichtet, das untere Stockwerck des sogennanten alten Turmes der Hohenburg, auf dem wahrscheinlich ein oberer Turmteil aus Holz stand. Die ersten größeren Erweiterungen der Burg fanden im Laufe des 15. Jahrhunderts in der Zeit  der Bischöfe Mátyás Gathalóczy (1440-1457), Albert Vetési (1458-1486) und dann János Vitéz des Jüngeren statt. Während der Tätigkeit Bischof Vetésis hat man den inneren Torturm und auch den Palast auf den Felsen der südlichen Seite der Burg aufgebaut. Das Erbauen des äußeren Torturms un der bekrönten, mit Schießscharten versehenen Burgmauer erfolgte später. Die Ausgestaltung der Kapelle ist an den Namen des Bischofs Vitéz zu knüpfen. Die nachfolgende, großangelegte Bautätigkeit begann nachdem Veszprém 1552 in die Hände der Ottomanen gelangt war, und das Bistum in die Sümeger Burg floh.

 

Die Arbeiten waren unter der Führung des Bischofs András Köves (1553-1568) und des Burghauptmannes Józsa Ormányi im Gange. Zuerst ließen sie eine zweistöckige Bastei mit dem Grundriß eines Pentagons bauen, die später nach Bischof Köves benannt wurde, danach wurde, danach wurde der Schlossflügel umgebaut.

 

Die Einweihung der Sümeger Burg  zum Bischofssitz ist mit dem Namen des Bischofs György Széchenyi (1648-1658) verbunden. Er regte den Umbau des Sclossflügels im Barockstil an. Sein Nachfolger, Bischof István Sennyei (1659-1683) setzte den Burgbau fort, der äußere Torturm wurde verstärkt, neben ihn kam eine hohe Bastion, die den Namen des Bischofs trägt. Der Burgbau ist im 17. Jahrhundert, in der Zeit Bischof Pál Széchenyis (1687-1710) zu Ende. Der Verfall der Burg begann am Anfang des folgenden Jahrhunderts. Nach dem Freiheitskampf Rákóczis wurde sie 1713 in Brand gesteckt, von nun an war die Burg dem Untergang geweiht. Die sieben Jahre lang dauernde Freilegung und Restaurierung der Burg begann 1957. Das Nutzungsrecht der Burg gelangte 1989 in Privathand, seither wird sie permanent renoviert.

 

Am Fuße der Burg bei der Pferdestall ist die Reiterstatue des Drachentöters Georg des Heiligen - Kunstwerk von Sándor Oláh - zu sehen.

 

In die Burg können Sie zu Fuß hochzugehen, oder wenn Sie möchten, können Sie das Vártaxi" ins Anspruch nehmen. Weitere Informationen:
www.vartaxi.hu

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